Samstag, 16. Juni 2018

Next – not lost Generation...


Dr. Franca Siegfried Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften 
„Das Doktorat ist längst nicht mehr ein Wunderwuzzi aus der Kiste, der den Weg für eine akademische Karriere ebnet“, schreibt die Tageszeitung Standard in Österreich (28. Mai 2018). „Weniger Stellen für Einsteiger, befristete Verträge und prekäre Arbeitsbedingungen –  all das trifft freilich nicht nur auf den akademischen Bereich zu. Eine geistesaristokratische Angelegenheit nannte der Soziologe Max Weber das Forschen und Lehren an Hochschulen. Wolle man der inneren Berufung zum Wissenschafter folgen, müssten Unsicherheiten in Kauf genommen werden, sagte er damals im Jahr 1917.“ https://derstandard.at/1369361894934/Nachwuchs-zwischen-Prestige-und-Prekariat


Junge Akademie Deutschland
Kündigt sich eine Revolution an deutschen Universitäten an, fragt der Tagesspiegel (5. Juni 2018). Die Junge Akademie will in Deutschland das traditionelle Lehrstuhlprinzip kippen und verlangt klare Karrierewege. Die scientific community diskutiert das Modell der amerikanischen Universitäten mit „Departmentstrukturen“. Mit diesen soll der wissenschaftliche Nachwuchs früher eine klare Perspektive auf eine Karriere bzw. auf eine Dauerstelle an Hochschulen bekommen. Als Alternative können sich die Promovierten rechtzeitig für eine Stelle ausserhalb der Hochschulen umsehen, anstelle in der Warteschleife von befristeten Stellen auszuharren. In einer „Departmentstruktur“ bekommen Professoren ein grösseres Kollegium mit breiteren Themenspektren, und die Last der Verwaltungs- wie auch Gremienarbeit wird verteilt. Der Mittelbau erhält dadurch bessere Karrierebedingungen und die Studierenden werden individueller betreut.

Schweizer Studie „Next Generation“
Nicht nur in Österreich und Deutschland liegt das Thema „akademischer Nachwuchs“ in der Luft. Zeitgleich hat Thomas Hildbrand, Zentrum für Hochschulentwicklung, ZHE Zürich, an der Jahresversammlung der SAGW eine Studie mit dem Titel „Next Generation“ vorgestellt. Im Auftrag der SAGW und in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe „Geisteswissenschaften“ werden die Befunde in der Reihe swiss academis reports (Vol 13. No 1/2018) publiziert. Analysiert wird nicht nur die aktuelle Situation der jungen Forschenden, sondern man sucht nach Modellen und empfiehlt Massnahmen, damit der Nachwuchs im Wissenschaftssystem wirksamer gefördert wird. Es mangle nicht etwa an Ideen zur Lösung des Problems, dennoch blieb bis anhin die Umsetzung auf der Strecke, notiert Hildbrand.

Junge Generation fordert mehr
ETH-Rat-Präsident Fritz Schiesser im Interview (NZZ am Sonntag, 3. Juni 2018): „Die Akademien der Geisteswissenschaften fordern verbindlichere Karriereperspektiven für Forscher, was sagen Sie dazu?“ Fritz Schiesser antwortet: „Es ist sicherlich richtig, dass Forschende mit Doktorat die schwierigste Position haben. Hier wäre es wichtig, mehr Sicherheit zu schaffen.“ Schiesser gibt zu bedenken: „Die junge Generation ist sehr leistungswillig, aber verlangt dafür auch mehr Mitsprache. Sie will mehr Transparenz und Austausch. Man nimmt Hierarchien nicht mehr so hin wie noch vor dreissig Jahren. Viele Professoren müssen da umdenken“. Fritz Schiesser mag es nicht, wenn sich junge Forscher über Abend- und Wochenendarbeit beklagen – an einer Institution von Weltruf gehöre das dazu. „Wenn jemand den akademischen Weg gehen will, weiss er, dass das mit gewissen Risiken und Mühen verbunden ist. Es können nicht alle bis auf die oberste Stufe einer wissenschaftlichen Laufbahn kommen. Dafür gibt es nicht genug Stellen“, sagt Schiesser.

Rezept – frühe Selektion
Was geschieht mit all den jungen Forschenden, die auf dem Abstellgleis landen bzw. keinen gesicherten Platz finden im Wissenschaftssystem und sich als „ewige“ Postdocs verdingen. In der Studie „Next Generation“ wird ein differenziertes Karrieresystem sowie Leitprinzipen vorgeschlagen (Seite 43). Anhand dieser Prinzipien wurden 24 Empfehlungen formuliert, die zugleich als Grundlage für einen Massnahmen-Katalog dienen. Nur schon die Umsetzung von drei Massnahmen würden aktuelle Situation entspannen. Erste Priorität hätte eine frühe Selektion: „Ein Verbleiben im akademischen Bereich mit dem Ziel einer weiteren Qualifizierung soll vor allem für jene Personen eine Option sein, die nach dem Doktorat gute bis sehr gute Chancen auf eine erfolgreiche Berufung auf eine Professur haben. Dies bedeutet, dass die jungen Forschenden schon beim Abschluss ihres Doktorats ein klares Votum zu einem möglichen Weiterverfolgen einer wissenschaftlichen Karriere und des Verbleibens im Wissenschaftssystem erhalten“, verlangt Hildbrand. http://www.sagw.ch/de/sagw/oeffentlichkeitsarbeit/publikationen/publis-schwerpunkte/publis-wiss-tech.html

Tadel für das Wissenschaftssystem
Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) beauftragte im Jahr 2012 eine Gruppe junger Forschenden, in dem Positionspapier „Vision 2020“ eine Reform der universitären Karrierewege zu empfehlen. „Will man fünf Jahre nach „Vision 2020“ Bilanz ziehen, muss man von einer gescheiterten Initiative sprechen“, schreibt Caspar Hirschi im SAGW-Bulletin 3/17 (Dossier „Akademische Karrierewege nach dem Doktorat“). Hirschi leitete damals die Gruppe der jungen Forschenden: „Die Forderungen von „Vision 2020“ waren denn auch so formuliert, dass sie für Bildungspolitiker in Bern unmittelbar nachvollziehbar sein würden“. Sie verlangten damals 1000 zusätzliche Assistenzprofessuren mit „Tenure Track“ an Schweizer Universitäten im Zeitverlauf von sechs Jahren. Weitere Forderungen waren etwa die Anhebung der Doktorandensaläre, wie auch die Trennung von Begutachtung und Betreuung bei Promotionen sowie die finanzielle und organisatorische Förderung von Frauen mit Familien auf befristeten Stellen. „Da der Bund Hauptadressat unserer Forderungen war, beauftragte die WBK-S das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation mit einer Prüfung unserer Forderungen. Diese fand in ernsthafter Weise nie statt“, beanstandet Hirschi. „Der Staatssekretär äusserte als überzeugter Föderalist und Liberalist von Anfang an prinzipielle Einwände gegen ein Anreizprogramm.“ Und auch die Rektorenkonferenz sah in der Bundesinitiative zur Förderung junger Forschenden einen Präzedenzfall, der universitäre Autonomie einschränken würde.

Wissenschaft im Wandel
Nach der Präsentation des Berichtes „Next Generation“ setzen sich am 1. Juni an der SAGW-Jahresversammlung Matthias Egger (Präsident Schweizerische Nationalfonds), Michael Hengartner (Präsident swissuniversities), Simona Pekarek Doehler (Arbeitsgruppe «Wissenschaftskultur der Geisteswissenschaften») mit zwei jungen Forschenden an einen Tisch. Walter Leimgruber (Vizepräsident SAGW) moderiert die Debatte über Nachwuchsförderung in der Schweiz. Die vorgesehenen 75 Minuten reichen kaum für eine gemeinsame Offensive. Michael Hengartner kann sich beispielsweise kleinere Professuren ohne Assistenz vorstellen. Eine Simulation der Handlungsmöglichkeiten wäre in einer Machbarkeitsstudie ­eine gute Basis für strukturelle Reformen. Zur Sprache kommt wieder die föderalistische Hürde in der Schweizer Hochschullandschaft. Strukturelle Massnahmen, die in den Zuständigkeitsbereich der kantonalen Hochschulen fallen, benötigen einen langwierigen Prozess. Gefragt sind Sofortmassnahmen, welche die Universitäten schnell umsetzen können. Beim „third space“ wird einstimmig mehr Fantasie und Gestaltungswille gefordert. Ein offeneres Konzept kann durchaus erfolgreich sein, oder die Macht des Ungefähren als Chance für Gestaltungsfreiheiten genutzt werden. Je mehr Details in Pflichtenheften fixiert sind, desto grösser wird die jeweilige Angriffsfläche. Die junge Forschende Jasmine Lorenzini (Project leader Ambizione, Université de Genève) bringt ihre Erfahrung und klare Forderungen in die Runde – mehr Aktion, weniger Debattitis – verbale Unterstützung bekommt sie von Florian Lippke (Co-Präsident actionuni). Der empfohlene Kulturwandel sollte durch die Verlagerung des Mitteleinsatzes von befristeten zu unbefristeten Anstellungsverhältnissen erreicht werden. Desgleichen wird der Schweizerische Nationalfonds seine Tätigkeiten überprüfen und auf die Bedürfnisse der Hochschulen abstimmen. Forschen an Hochschulen ist eine geistesaristokratische Angelegenheit, Max Weber sprach über die Wissenschaft als Beruf. Sein Vortrag hielt er vor 100 Jahren – nicht wenige Gedanken sind aktueller denn je. https://www.textlog.de/2333.html




Donnerstag, 7. Juni 2018

Vorsicht Papiertiger DSGVO

Dr. Franca Siegfried Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften Von 87 Millionen Menschen hat die politische Beratungsfirma Cambridge Analytica die persönlichen Daten ausgewertet und zu Geld gemacht. Dieser Supergau brachte sogar die Silicon Valley Ikone Mark Zuckerberg in Bedrängnis. Der Missbrauch der immensen Datenmenge ermöglichte Zuckerbergs soziales Netzwerk Facebook. Nur wenige Wochen später, als ob jetzt die Zeit reif dafür wäre, ist am 25. Mai die Datenschutz-Grundverordnung DSGVO der EU in Kraft getreten. Das neue Regelwerk der EU ist ein gigantisches Werk in elf Kapiteln in den Sprachen Deutsch und Englisch geschrieben. Kurzum, im Prinzip geht es darum, dass bei der Verarbeitung personenbezogener Daten die Grundrechte und Grundfreiheiten von natürlichen Personen beachtet werden. https://dsgvo-gesetz.de/

Urliberales Gut
„Prinzipiell hätte es die DSGVO nicht gebraucht, allein in Europa gibt es seit Jahren mehr als 200 verschiedene Datenschutzgesetze“, schreibt die NZZ (25. Mai 2018). Auch in der Schweiz besteht schon seit einem Vierteljahrhundert ein solches Gesetz, das sich derzeit in der Revision befindet. Das Schweizer Datengesetz hat jedoch einen Haken: Es kann nur national regeln, und die Globalisierung kommt in unseren Vorschriften nicht vor. „Einerseits bedeuten die strikteren Vorschriften eine Stärkung der informellen Selbstbestimmung, eines urliberalen Guts, das es zu verteidigen gilt. Andererseits haben sie für die betroffenen Unternehmen einen Mehraufwand zur Folge“, doppelt die NZZ nach.
https://www.nzz.ch/wirtschaft/strengerer-datenschutz-auch-in-der-schweiz-ld.1388558
Wissensgesellschaft
Daten sind Rohmaterial, aus dem Informationen und nicht zuletzt auch Wissen generiert werden kann. Die These, dass Daten zugleich auch Motor der Wissensgesellschaft sind, liegt auf der Hand. Was sich im Zeitalter der Digitalisierung manifestiert stammt jedoch aus dem Zeitalter der Aufklärung. Im Jahr 1620 schilderte Francis Bacon in seinem philosophischen Werk „Novum organum scientiarum“ – „Neues Werkzeug der Wissenschaften“, wie sich Wissen und Macht verbinden. Und wo Macht ist, besteht die Gefahr, dass diese missbraucht wird. Auf diese Gefahr reagiert etwa auch die Akademie der Sozial- und Geisteswissenschaft. Im Mai-Newsletter steht: „Die SAGW speichert und verarbeitet Ihre veröffentlichten bzw. uns mitgeteilten Kontaktdaten. So haben Sie bisher diesen Newsletter wie auch Ankündigungen von Tagungen und Publikationen von der SAGW erhalten. Möchten Sie dieses Angebot künftig nicht mehr
nutzen, dann könnten Sie sich mit dem Link in der Fusszeile unserer Mailings jederzeit abmelden. Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt vertraulich und ausschliesslich für die Zustellung von Informationen über die Aktivitäten der SAGW. Zudem sind ihre gespeicherten, persönlichen Daten in unseren Systemen vor Missbrauch und unberechtigtem Zugriff gesichert. Zugleich steht Ihnen das Recht auf Auskunft über Ihre bei uns verarbeiteten persönlichen Daten zu. Gerne können Sie Ihre Daten berichtigen, löschen oder für die Verarbeitung einschränken, soweit sie nicht berechtigten Interessen oder Verpflichtungen der SAGW entgegenstehen.“ http://www.sagw.ch/de/sagw/Datenschutzerklaerung.html   

Nicht nur Amtsschimmel
„Bislang ist das Datenschutzrecht ein Papiertiger, obwohl in Europa die Privatsphäre als Menschenrecht verankert ist. Allerdings merkt man der DSGVO an, dass sie das Werk von 28 beteiligten Mitgliedstaaten und zahlreichen weiteren Beteiligten – auch vielen Lobbyisten der Wirtschaft – mit unterschiedlichen Interessen ist. Die DSGVO ist deshalb teilweise weitschweifig und widersprüchlich“, sagt Martin Steiger, ein Schweizer Jurist und Experte auf dem Gebiet. „Es wird sich zeigen, wie Aufsichtsbehörden und Gerichte mit der DSGVO umgehen werden. Gleichzeitig hat die DSGVO aber bereits dazu geführt, dass der Datenschutz deutlich an Bedeutung gewonnen hat, was mich – gerade auch als Mitglied der Digitalen Gesellschaft – freut.“ Von der DSGVO sind auch Selbstständige und private Webseiten-Betreiber betroffen, wenn sich Besucher registrieren müssen, um kostenlose Angebote zu beziehen. Es spiele keine Rolle, ob jemand Personendaten als Einzelperson oder als Unternehmen bearbeite. Wenn sich eine Einzelunternehmerin mit der Website an Personen in der EU richte und diesen beispielsweise Newsletter oder Whitepaper anbiete, dann sei die DSGVO anwendbar, sagt Martin Steiger. http://www.netzwoche.ch/news/2018-05-02/martin-steiger-blogger-sind-auch-nur-bearbeiter-von-personendaten

Worauf sich Blogger einlassen müssen
Sie bearbeiten oft auch Personendaten, erfassen Nutzer in Server-Logdateien, lassen sich online kontaktieren, nutzen Spamfilter, ermöglichen das Veröffentlichen von Kommentaren, versenden Newsletter usw. „Blogger benötigen deshalb immer eine Datenschutzerklärung und müssen teilweise auch Einwilligungen einholen. Bei Einwilligungen ist zu beachten, dass die Anforderungen an die Gültigkeit hoch sind und eine erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen werden kann. Es ist deshalb bei einem Kontaktformular häufig weder notwendig noch sinnvoll, eine Einwilligung vorzusehen. Es ist ein populärer Irrtum, dass die DSGVO immer eine Einwilligung verlangt. Man kann die Bearbeitung von Personendaten beispielsweise mit der Vertragserfüllung oder mit den eigenen überwiegenden berechtigten Interessen – dazu zählen Direktwerbung und Informationssicherheit – rechtfertigen“, sagt Martin Steiger auf netzwoche-news (2. Mai 2018). http://www.netzwoche.ch/news/2018-05-02/martin-steiger-blogger-sind-auch-nur-bearbeiter-von-personendaten

Auskunftsrecht mit Medienprivileg
Damit das Recht auf freie Meinungsäusserung und Informationsfreiheit nicht im Schlund des Papiertigers landet, dürfen etwa Fernseh- und Radiosender in Deutschland weiterhin personenbezogene Daten ohne Einwilligung von Betroffenen verarbeiten bzw. für journalistische Zwecke erheben. Aber nur die grossen Massenmedienkonzerne profitieren vom datenschutzrechtlichen Medienprivileg und können bei Bedarf das Auskunftsrecht verweigern. Dem selbständig, journalistisch tätigen Blogger etwa ist dieser Weg nach aktueller Gesetzeslage verwehrt. Ihm bleibt die Möglichkeit abzuwägen, ob sein Grundrecht auf freie Meinungsäusserung im konkreten Fall überwiegt und riskiert dabei, die Auskunftserteilung zu Unrecht zu verweigern. In diesem Bereich ist Handlungsbedarf, zumal vermehrt Journalisten auch als Blogger im Netz unterwegs sind. Man kann sich fragen, weshalb sich der Deutsche Presserat nicht äussern konnte beim Gesetzesentwurf – zumal die Medien mitten in der Transformation der Digitalisierung stecken. Die Selbstregulierung der Branche mit dem journalistischen Kodex bzw. den Rechten und Pflichten eines Journalisten, darauf sollten sich auch Blogger und freiberufliche Journalisten berufen können. Diese Selbstregulierung besteht in der Schweiz seit 1977 mit dem Presserat in Bern. Die Standesorganisation der schreibenden Zunft, etwa der Dachverband Impressum.ch, wie auch die Politik, ist gefordert – der EU-Papiertiger darf in der Schweiz, die sich formierende Publikative im Zeitalter der Digitalisierung nicht vertilgen. Medienwissenschafter Bernhard Pörksen schildert in seinem Buch „Die grosse Gereiztheit – Wege aus der kollektiven Erregung“ (Hanser-Verlag 2018), wie sich eine neue, eine fünfte Gewalt, namens Publikative entwickelt – nebst der Exekutive, Judikative, Legislative und der vierten Gewalt, des traditionellen Journalismus. Mit dieser fünften Gewalt bekommt die redaktionelle Gesellschaft als Bildungsziel eine neue Dimension, dazu gehören auch Blogger und investigativ, freischaffende Online-Journalisten. Die digitale Moderne kann die Öffnung des kommunikativen Raums begleiten und entsprechend mit Normen und Prinzipien eine Plattform-Ethik vorantreiben – dafür braucht es ein adäquates, papiertigerfreies Regelwerk. https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-grosse-gereiztheit/978-3-446-25844-0/