Dienstag, 20. September 2011

Lancer le débat

Zur Lancierung der Diskussion dokumentieren wir auf unserer Website (www.sagw.ch/geisteswissenschaften) die vier Tagungsschwerpunkte:

Forschung im Zeichen der Projektifizierung
Lehre im Zeichen von Employability
Hochschulsteuerung im Zeichen von Qualität und Leistung
Öffentlichkeiten im Zeichen der Nutzung

Dieser Blog soll eine Möglichkeit bieten, Stimmen einzufangen, Kommentare zu veröffentlichen, Reaktionen und Meinungen zu den Fragestellungen der Tagung zu erfassen. Sie sind am Ball!

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Pour lancer le débat, nous documentons les quatre domaines explorés dans le cadre du colloque sur notre site web (www.sagw.ch/geisteswissenschaften):

La recherche sous le signe de la «projectisation»
L'enseignement sous le signe de l'«employabilité»
Pilotage des hautes écoles sous le signe de la qualité et la performance
Les domaines publics sous le signe de l'utilisation

Ce blog cherche à lancer le débat en publiant des commentaires et saisissant des opinions et réactions concernant les questions cadres du colloque. A vous la parole!

Kommentare:

Heinrich Stülpnagel hat gesagt…

Beim Studium des Programms und der Beteiligten sind bei mir folgende Fragen entstanden:

* sind die Fachhochschulen an dem „bildungs- und hochschulpolitischen Wandlungsprozess“ nicht beteiligt?

* können die Fachhochschulen mit ihrer anwendungsorientierten Forschung auch einen Beitrag zu der neuen Kultur leisten?

* Richtet sich der Kongress nur an universitäre Exponenten?

Im Blog www.forschungssupport.ch habe ich auf den Kongress hingewiesen.

Beatrice Kübli hat gesagt…

Nein, die Fachhochschulen sind an der Tagung «Wissenschaftskultur» nicht beteiligt. Wir legen den Schwerpunkt auf die Wissenschaftskultur in den Geisteswissenschaften, da hier der Handlungsbedarf grösser ist als bei den Sozialwissenschaften. Die Geisteswissenschaften – früher DER Pfeiler einer höheren Bildung – umfassen heute einerseits sehr viele unterschiedliche Fachrichtungen und sind andererseits immer wieder in Bedrängnis, ihren Nutzen zu belegen. Das betrifft vor allem die klassischen Fächer (z.B. Geschichte, Philosophie, Germanistik, Archäologie etc.). Diese sind in den Fachhochschulen kaum vertreten. Zudem zeigt sich diese Problematik bei den Fachhochschulen weniger, da der enge Kontakt zur Praxis dort Philosophie ist. Das heisst, wir fokussieren in der Tat zunächst auf die universitären Fächer. Aber die Fachhochschulen sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen!